Montag, 20. Oktober 2008

Am Donnerstag ist es so weit

Es grassiert wieder. Seit wenigen Wochen, spätestens seit den letzten Tagen, sind unzählige Teenager rund um den Globus vom offenbar äusserst ansteckenden "High School Musical"-Fieber befallen. Die Tatsache, dass die gefeierten Teenie-Helden nach zwei rekordbrechenden TV-Filmen nun den Weg auf die Grossleinwand finden, lässt die Kinokassen bereits im Vorfeld klingeln. In Grossbritannien schaffte es das dritte "High School Musical"-Abenteuer die Messlatte, die 2005 von "Harry Potter und der Feuerkelch" sehr hoch angesetzt wurde, zu toppen. Bereits jetzt hat "High School Musical 3: The Senior Year" mehr Karten im Vorverkauf abgesetzt als der Zauberlehrling-Fantasy-Streifen vor drei Jahren. Auch in den USA stehen alle Zeichen auf Sturm. Auf einen gewaltigen Sturm. Der Streifen, für den in den vergangenen Wochen nochmals kräftig die Werbetrommel gerührt wurde, läuft (fast) überall gleichzeitig an. Egal ob in Schweden, Deutschland, auf den Philippinen oder den USA - das kommende Kino-Wochenende steht - wohl oder übel - ganz im Zeichen der niedlichen Disney-Helden. Der Hype um die Disney-Franchise, die von den Jungstars Zac Efron, Vanessa Hudgens und Ashley Tisdale bestens vermarktet wird, ist längst in Deutschland angekommen. Auf zahlreichen Fanseiten analysieren täglich Dutzende von Teenager das Privatleben der jugendlichen, schwer reichen Stars, saugen jede noch so unwichtige Information über ihre Lieblinge auf und echauffieren sich über Stimmen, die sich kritisch zum Format "High School Musical" äussern. Die gibt es nämlich auch. Erst jüngst störte sich Schauspielerin Megan Fox daran, dass sich die tanzenden und singenden Schauspieler von Disney zu sauberen Marketing-Produkten machen lassen. Angepasste und unkritische, nicht aus dem Rahmen fallende Teenager lassen "mit sich machen, was Disney gerade will", so ein Kritikpunkt von Fox, der offiziell "Sexiest Woman in the World". Und so porträtiert auch "High School Musical" die Darsteller als süsse, romantisch veranlagte, begabte junge Menschen, die mit Gewalt und Drogen nichts, aber auch gar nichts, am Hut haben.

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